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Aerobe, anaerobe oder biologische Aufbereitung

 
Die aerobe Abwasserreinigung ist das am weitesten verbreitete und bewährte Aufbereitungsverfahren. Insbesondere in Industriezweigen mit organisch stark belastetem Abwasser ist die anaerobe Aufbereitung eine hervorragende Lösung mit individuellen Vorteilen.

Aerobe Behandlung

Die aerobe Abwasserreinigung ist das am weitesten verbreitete und bewährte Aufbereitungsverfahren. Hierbei erfolgt ein Abbau der organischen und chemischen Verunreinigungen (BSB, CSB, Stickstoff N und Phosphat als P) durch aerobe biologische Prozesse.

Anaerobe Behandlung

Die anaerobe Abwasseraufbereitung hat in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. Auch hier hat CUSS erfolgreich Projekte umgesetzt und behauptet sich am Markt durch ausgereifte Konzepte und kundenfreundliche Abwicklung.

Referenzprojekt: InBev Nikolaev

Ein mehrstufiges anaerobes-aerobes Konzept ist bei dieser Abwasseraufbereitungsanlage zur kompletten biologischen Behandlung von Brauereiabwässern zu betrachten.

Ölabscheider

Da Öl in seiner Dichte geringer als Wasser ist, treibt dieses immer an die Wasseroberfläche. Im Ölabscheider, welcher aus einem Becken mit Tauchwand- oder Rohr besteht, wird das aufschwimmende Öl zurückgehalten, während das dichtere, ölfreie Wasser unterhalb der Wand / des Rohrs ab- und weiterfließen kann. Ein automatischer Ölabzug entfernt das an der Oberfläche schwimmende Öl kontinuierlich.

Sandabscheider

Dienen der Entfernung von Sand und weiterer abrasiver Partikel aus dem Abwasser. Anders als beim Ölabscheider sedimentieren die Feststoffe im Abwasser aufgrund ihrer höheren Dichte. Die Fließgeschwindigkeit des zur Kläranlage fließenden Abwassers wird im Sandabscheider durch ein schlagartige Vergrößerung der Querschnittsfläche des Beckens auf <0,5 m/s verlangsamt. Die im Abwasser enthaltenen Feststoffe setzen sich am Boden des Sandfangs ab und können entweder manuell oder automatisch mit einem Räumer oder einer Mammutpumpe kontinuierlich abgezogen werden.

Siebanlagen

Grobsiebe:

Befinden sich zuallererst am Einlauf in die Kläranlage. Mit Loch- bzw. Maschenbreiten zwischen 5 und 10mm werden im Zulauf grobe Feststoffe aus dem Abwasser zurückgehalten. Die Siebe dienen vor allem dem Schutz von nachfolgend montierten Pumpen.

Trommel- und Bogensiebe:

Mit Maschen- oder Lochbreiten von 0,5 bis 2mm werden Trommel- und Bogensiebe zum Austrag von kleineren Feststoffen eingesetzt. Bei hohen Feststofffrachten ist ein selbst reinigendes Trommelsieb zu empfehlen.