2-monatiger Einsatz einer Pilotanlage bei einem schottischen milchverarbeitenden Betrieb

Ein milchverarbeitender Betrieb aus Schottland plant die Ertüchtigung und Erweiterung seiner bestehenden Kläranlage, um zukünftig strenger werdenden behördlichen Umweltauflagen bereits jetzt gerecht zu werden.

ZAHLEN – DATEN – FAKTEN:

• Ort: Stranraer, Schottland

• Hydraulische Anlagenleistung: 10 m³/d

• Pilotierungszeitraum: Oktober bis Dezember 2024

Die Firma CUSS wurde daher beauftragt entlang eines Testzeitraums von zwei Monaten eine Pilotanlage temporär zu montieren, um die geforderte Abwasserreinigungs-leistung zunächst im Pilotmaßstab zu demonstrieren, bevor die großtechnische Kläranlage implementiert wird.

DIE AUFGABENSTELLUNG

Die Anlage fördert über eine Tauchmotorpumpe das Abwasser aus einem vorhandenen Misch- und Ausgleichstank zuerst in einen Flockungstank. In diesem wird durch Zugabe von Chemikalien wie Säure, Lauge und Flockungsmittel der pH-Wert eingestellt und eine stabile chemische Schlammflocke gefällt. In einem nächsten Schritt wird Flockungshilfsmittel dosiert und das Flüssig-/Feststoffgemisch in einer Flotationsanlage in seine zwei Phasen separiert. Die Klarwasserphase wird beprobt und dann verworfen.  Die Feststoffphase wird in Schlammbehältern zwischengespeichert und auf eine Schlammpresse gepumpt, in der der Schlamm unter weiterer Zugabe einer Polymerlösung entwässert wird. Der entwässerte Schlamm fällt in eine Schlammförderschnecke und verbleibt bis zu seiner endgültigen Verwertung durch einen externen Verwertungsbetrieb in einem Schlammbehälter.

Die tägliche Beprobung und Analyse der diversen Wasser- und Schlammströme sorgt für ein klares Bild über die Anlagenleistung und dient als Grundlage für eine detaillierte Auslegung der im Großmaßstab geplanten Anlage.

ABWASSERINHALTSSTOFFE:

 

 

 

 

VERFAHRENSSCHRITTE: